Rheuma behandeln: Guideline für den schmerzfreien Alltag

Es ist ein ständiger Begleiter, der sich nie wirklich eine Pause gönnt. Es fühlt sich an, als ob die Gelenke und Muskeln ständig gegen einen selbst arbeiten und man hat oft das Gefühl, älter zu sein, als der Reisepass anzeigt. Man fühlt sich hilflos und frustriert, weil Dinge die man früher geliebt hat, nicht mehr machbar sind. Die Rede ist von: Rheuma!

Was ist Rheuma?

Rheuma, auch rheumatische Erkrankung oder Rheumatismus genannt, ist ein Sammelbegriff für verschiedene Krankheiten, die vor allem Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder und Bindegewebe betreffen. Diese Krankheiten sind in der Regel durch Schmerzen, Entzündungen und eingeschränkte Beweglichkeit der betroffenen Körperteile gekennzeichnet. Rheuma kann Menschen aller Altersgruppen betreffen, auch Kinder und ältere Menschen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Rheuma, darunter:

  • Rheumatoide Arthritis: Eine Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Abwehrsystem die Gelenke angreift.
  • Psoriatische Arthritis: Eine Erkrankung, die mit Schuppenflechte einhergeht.
  • Spondylitis ankylosans: Eine Erkrankung, die die Wirbelsäule und die Gelenke angreift.
  • Gicht: Eine Erkrankung, die durch eine Ansammlung von Harnsäurekristallen in den Gelenken verursacht wird.
  • Weichteilrheumatismus: Eine Erkrankung, die die Muskeln, Sehnen und Bänder betrifft.
Ältere sind besonders häufig betroffen Rheuma ist eine chronische Erkrankung, die Schmerzen, Steifheit und Entzündungen in den Gelenken verursacht. Menschen jeden Alters können Rheuma bekommen. Es betrifft jedoch hauptsächlich Ältere. Denn die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu: Etwa die Hälfte aller Menschen mit Rheuma sind über 65 Jahre alt.

Was sind Rheuma-Symptome?

Die Rheuma-Symptome können je nach Art der rheumatischen Erkrankung und der betroffenen Körperstelle variieren. Im Allgemeinen können jedoch die folgenden Symptome auftreten:

Scharfe oder reißende Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen sind das typischste Symptom rheumatischer Erkrankungen. Diese Schmerzen können in einem oder mehreren Gelenken auftreten und sind oft dumpf, stechend oder ziehend. Die Schmerzen sind in der Regel morgens oder nach längerer Inaktivität oder schwerer Anstrengung am schlimmsten und können sich im Laufe des Tages und nach Ruhe bessern.

Gelenkentzündungen

Die Gelenkentzündung verursacht Schwellungen, Rötungen und ein Wärmegefühl. Die Gelenke können steif und unbeweglich sein und sich „rostig“ anfühlen. Oft geht die Gelenkentzündung mit Gelenkschmerzen einher.

Morgensteifigkeit

Viele Menschen mit rheumatischen Erkrankungen verspüren am Morgen eine ausgeprägte Gelenksteifigkeit, die oft eine Stunde oder länger anhält.

Muskelschmerzen

Erkrankungen wie Fibromyalgie oder Polymyositis können auch Muskelschmerzen verursachen, die den ganzen Tag andauern können, selbst wenn man sich nicht anstrengt.

Einschränkung der Beweglichkeit

Schmerzen in der Wirbelsäule und an anderen Stellen beeinträchtigen auch die Beweglichkeit. Jede alltägliche Aktivität wird von Schmerzen begleitet und ist schwierig.

Hautveränderungen

Einige rheumatische Erkrankungen wie Sklerodermie oder Dermatomyositis können Hautveränderungen wie Blässe oder Ausschlag verursachen.

Gelenkverformungen im Spätstadium

Bleiben rheumatische Erkrankungen unbehandelt, können sie zu Gelenkverformungen führen, insbesondere bei rheumatoider Arthritis. Diese Verformungen können die Arme, Beine und die Wirbelsäule betreffen.

Müdigkeit und Fieber

Wie jede Krankheit kann auch Rheuma von Müdigkeit, schneller Abgeschlagenheit, Fieber und sogar Fieberkrämpfen begleitet sein. Oft auch Appetitlosigkeit, die zu Gewichtsverlust führt.

Emotionale Belastung ist sehr hoch

Rheuma tritt oft in Schüben auf. Diese Unberechenbarkeit macht die Einschätzung und den Umgang mit der Erkrankung für viele Betroffene sehr schwer. Denn man weiß nie, wann eine Verschlimmerung der Symptome eintreten wird. Das ist emotional belastend, weil man immer mit dem Gefühl von Kontrollverlust und der Abhängigkeit von Medikamenten, ebenso wie Behandlungen, lebt.

Rheuma tagsüber behandeln: So geht’s!

Rheuma ist eine schmerzhafte und oft einschränkende Erkrankung, die den Alltag erheblich beeinträchtigen kann. Es gibt keine Heilmethode, aber es gibt einige Tipps, die helfen, die Beschwerden zu lindern und ohne Schmerzen durch den Tag zu kommen.

6-8 Uhr morgens: Ein sanfter Start in den Tag

Morgens ist es für Rheumakranke oft besonders schwierig. Morgens sind Steifheit und Schmerzen oft am stärksten. Außerdem erfordert der Morgen viel Bewegung. Die folgenden Tipps können helfen, die rheumatischen Beschwerden am Morgen zu lindern:

1. Stretching-Übungen im Bett

Beginnen Sie den Tag mit leichten Dehnungsübungen im Bett. Das hilft, Steifheit zu lösen und Ihre Gelenke für den neuen Tag zu mobilisieren.

Gelenkdrehungen

Beginnen Sie mit den Fingern der rechten Hand und machen Sie langsame, kreisende Bewegungen im Uhrzeigersinn und dann gegen den Uhrzeigersinn. Wiederholen Sie dies mehrere Male.

Führen Sie die Bewegungen mit den Handgelenken, den Ellbogen, den Schultern und schließlich den Füßen und Knien fort. Wiederholen Sie dies auf der linken Seite.

Knie zur Brust hochziehen

Beugen Sie ein Knie und ziehen Sie es sanft nach oben zur Brust. Lassen Sie das Bein auf dem Bett liegen oder heben Sie es leicht an, je nachdem, was für Sie bequemer ist. Bleiben Sie in dieser Position für etwa 15-20 Sekunden und wechseln Sie dann das Bein. Wiederholen Sie diese Übung zwei-, dreimal für jedes Bein.

Beindrehungen: Bleiben Sie in der Rückenlage

Heben Sie ein Bein leicht an und drehen Sie es vorsichtig im Uhrzeigersinn und dann gegen den Uhrzeigersinn. Dies hilft, den Druck auf die Hüftgelenke zu verringern. Wechseln Sie zum anderen Bein und wiederholen Sie die Drehungen. Führen Sie jede Richtung etwa 30 Sekunden lang aus.

Hüftbeugerdehnung

Legen Sie sich auf den Rücken und beugen Sie ein Knie.

Greifen Sie das gebeugte Knie mit beiden Händen und ziehen Sie es sanft zur Brust. Halten Sie diese Position 15-20 Sekunden lang und wechseln Sie dann das Bein.

2. Langsam aufstehen

Lassen Sie sich Zeit beim Aufstehen, um plötzliche Bewegungen und Verletzungen zu vermeiden. Es ist besser, etwas früher aufzuwachen, um genügend Zeit für eine langsame und entspannte Morgenroutine zu haben.

3. Warme Dusche

Nehmen Sie jeden Morgen eine lange warme Dusche oder ein warmes Bad. Achten Sie darauf, dass das Wasser warm bleibt und nicht kalt wird. Sie können auch weiterhin Dehnübungen unter warmem Wasser machen, während das Wasser Ihre Muskeln und Gelenke erwärmt. Zucken Sie mit den Schultern, strecken Sie den Nacken, verdrehen Sie die Handgelenke.

4. Warme Kleidung

Laut der Arthritis Foundation können wärmende Kissen, Heizdecken oder heiße Duschen eine beruhigende Weise für den Start in den Morgen sein und Steifheit lindern.  Es ist wichtig, dass Ihre Gelenke nicht auskühlen. Wärmen Sie daher Ihren Bademantel oder Ihre Kleidung im Trockner, auf der Heizungsanlage oder in der Sonne, während Sie Ihre Morgenroutine machen. Die Wärme lindert Steifheit und bereitet Ihren Körper auf aktive Bewegung vor.

Frühstück bei Rheumatismus

Eine ausgewogene Ernährung ist bei Rheuma besonders wichtig, denn sie unterstützt den Körper von innen heraus und reichert ihn mit allen notwendigen Vitaminen an. Beim Frühstück ist es wichtig, Lebensmittel zu wählen, die entzündungshemmende Eigenschaften haben und die Gelenke unterstützen.

Haferflocken

Haferflocken sind reich an Ballaststoffen und enthalten Beta-Glucane, die entzündungshemmende Eigenschaften haben. Die Haferflocken können mit Wasser oder einer Milchalternative gekocht und mit Früchten wie Beeren oder Bananen, Nüssen und Honig oder Ahornsirup garniert werden.

Joghurt mit Beeren

Fettfreier Joghurt ist eine gute Eiweißquelle und enthält probiotische Kulturen, die die Darmgesundheit fördern. Beeren wie Heidelbeeren, Himbeeren und Erdbeeren sind reich an Antioxidantien und entzündungshemmenden Stoffen. Sie können Nüsse und Samen wie Chiasamen oder Leinsamen zugeben, um den Gehalt an Omega-3-Fettsäuren zu erhöhen.

Smoothies

Grüne Smoothies mit Spinat oder Grünkohl sind reich an Antioxidantien und entzündungshemmenden Nährstoffen. Mischen Sie Ingwer hinzu, der entzündungshemmende Eigenschaften hat und bei Gelenkschmerzen helfen kann. Verwenden Sie Wasser, Mandel- oder Kokosmilch als Basis und fügen Sie Obst wie Ananas, Mango oder Banane hinzu.

Eier

Eier sind eine gute Eiweißquelle und enthalten Vitamin D, das für die Gesundheit von Knochen und Gelenken wichtig ist.

Vollkornbrot oder Muffins

Vollkornprodukte sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und Entzündungen hemmen.

Grüner Tee als eine Alternative zu Kaffee

Grüner Tee enthält antioxidative Polyphenole, die eine entzündungshemmende Wirkung haben.

Die richtige Kleidung bei Rheuma

Die richtige Kleidung kann helfen, sich wohler zu fühlen und die Symptome von Rheuma zu lindern. Hier sind einige Tipps für die Auswahl von Kleidung für Rheumakranke:

  • Lagenweise Kleidung: Tragen Sie mehrere Schichten. So können Sie sich aufwärmen oder abkühlen, je nachdem, wie Sie sich gerade fühlen
  • Lockere Kleidung: Lockere, bequeme Kleidung minimiert Reibung und Druck auf empfindliche Gelenke
  • Elastische Materialien für mehr Flexibilität und Komfort
  • Anpassbare Verschlüsse: Kleidung mit Klettverschlüssen, elastischen Trägern oder Reißverschlüssen erleichtert das An- und Ausziehen, was besonders bei Hand- und Fingerschmerzen hilfreich ist
  • Wärmende Schichten: Wärmende Schichten wie Fleecejacken, Thermounterwäsche und Handschuhe helfen, die Gelenke warm zu halten
  • Handschuhe: Fingerlose Handschuhe oder Handgelenkstützen können die Hände warmhalten und gleichzeitig stützen
  • Schuhe mit rutschfesten Sohlen, um das Risiko eines Sturzes zu minimieren
  • Schuhe mit orthopädischen Einlegesohlen helfen ebenfalls, den Druck auf die Füße zu verringern
  • Schutz vor UV-Strahlen durch Sonnenschutzkleidung, Hüte und Sonnenbrillen

9-17 Uhr: Der Tag ohne Rheuma-Symptome

Nach einem ruhigen und wärmenden Morgen beginnt für die meisten Menschen ein aktiver Alltag. Für die meisten Menschen bedeutet Rheuma nicht das Lebensende, sie können weiterarbeiten und einen aktiven Lebensstil führen. Hier sind einige Tipps, um die erste Hälfte des Tages zu erleichtern:

Transportmittel

Der Verkehr kann für Menschen mit Rheuma eine große Herausforderung darstellen. Deshalb lohnt es sich, auf die folgenden Dinge zu achten:

  • Bequemer Sitz: Sie können orthopädische Kissen oder Autobezüge verwenden, um den Komfort zu erhöhen
  • Lenkradgriffe: Verwenden Sie einen Lenkradbezug, der einen besseren Halt bietet und Ihre Hände entlastet
  • Automatikgetriebe: Wählen Sie, wenn möglich, ein Auto mit Automatikgetriebe
  • Fahrpausen: Planen Sie bei langen Fahrten regelmäßige Pausen ein, um aus dem Auto auszusteigen, sich zu bewegen und Ihre Gelenke zu strecken
  • Reservierte Sitzplätze: Reservieren Sie, wenn möglich, einen Sitzplatz, damit Sie bequem sitzen können, insbesondere in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Stehhilfen: Wenn Sie aufstehen müssen, benutzen Sie Handläufe oder Stehhilfen, damit Sie während der Fahrt nicht umfallen
  • Entspannungstechniken: Üben Sie während der Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln Entspannungstechniken, z. B. Atemübungen oder Entspannung Ihrer Gelenke, um Steifheit zu verringern

Arbeitsplatz bei Rheuma

Wir verbringen viel Zeit an unserem Arbeitsplatz. Deshalb ist es wichtig, die Zeit im Büro so gesund wie möglich für unseren Körper zu gestalten.

Ergonomischer Arbeitsplatz

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Arbeitsplatz ergonomisch ist. Das bedeutet, dass Schreibtisch, Stuhl, Monitor und Tastatur so eingestellt sein sollten, dass Sie in einer bequemen und neutralen Haltung arbeiten können, um die Belastung für Ihre Gelenke zu minimieren.

Sitzpolster

Verwenden Sie ein spezielles Sitzkissen, um den Druck auf Ihre Hüften und Ihren unteren Rücken zu verringern. Diese Kissen fördern eine bessere Körperhaltung und verringern die Belastung auf die Wirbelsäule.

Diktierprogramme und Sprachassistenten

Wenn Ihnen das Tippen schwerfällt, können Ihnen Diktierprogramme und virtuelle Assistenten helfen, Texte und Dokumente ohne Tastatur zu verfassen.

Regelmäßige Pausen

Legen Sie hin und wieder eine Pause ein, um sich zu bewegen, Ihre Gelenke zu dehnen und den Kreislauf zu fördern. Stehen Sie auf, gehen Sie umher oder machen Sie einfache Dehnungsübungen.

Kommunikation

Kommunizieren Sie Ihre Bedürfnisse offen mit Ihrem Vorgesetzten und Ihren Kollegen. Ein unterstützendes Arbeitsumfeld trägt dazu bei, die Arbeitsbelastung zu reduzieren und den Stress zu minimieren. Scheuen Sie sich auch nicht, um Hilfe zu bitten.

Machen Sie das Beste aus Ihrer Mittagspause

Die Mittagspause ist eine Gelegenheit zum Ausruhen und Entspannen. Verzehren Sie gesunde Lebensmittel und achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Entzündungshemmende Lebensmittel wie Fisch, Nüsse und Gemüse können zur Schmerzlinderung beitragen.

Flüssigkeitszufuhr

Trinken Sie ausreichend Wasser, um Ihren Körper hydriert zu halten und Ihre Gelenke zu unterstützen.

17-20 Uhr: Der Tag endet

Wenn der Arbeitstag zu Ende geht, ist es wichtig, das richtige Gleichgewicht zwischen Arbeit und Entspannung zu finden. Die Nacharbeitszeit sollte so verbracht werden, dass sie dem Körper guttut, ihn aber nicht überlastet. Und so geht’s:

Sport

Körperliche Aktivitäten können bei Rheuma wichtig und nützlich sein, sind aber nicht für alle Rheumapatienten gleichermaßen notwendig oder geeignet. Wenn Ihr Arzt Ihnen erlaubt, Sport zu treiben, finden Sie hier einige mögliche Übungen, die sich für Sie lohnen könnten:

Wassergymnastik in einem warmen Schwimmbad

Diese Übungen können Ihre Gelenke entlasten, da das Wasser für Auftrieb sorgt und den Druck auf Ihre Gelenke verringert.

Stretching

Regelmäßiges Dehnen hilft, Muskeln und Gelenke beweglich zu halten. Sanfte Dehnungsübungen können zwischen 15 und 30 Minuten dauern.

Yoga

Yoga hilft, die Flexibilität zu verbessern und gleichzeitig Entspannungstechniken zu erlernen. Wählen Sie Yogaübungen, die sich auf sanfte Bewegungen und Atemtechniken konzentrieren.

Tai-Chi

Tai-Chi ist eine chinesische Bewegungskunst, die langsame, fließende Bewegungen beinhaltet. Es hilft, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten und das Gleichgewicht zu verbessern.

Atemübungen

Atemübungen verbessern nicht nur die Lungenkapazität, sondern helfen auch beim Entspannen. Sie können in Kombination mit anderen Übungen oder als eigenständige Technik durchgeführt werden.

Pilates

Pilates-Übungen zielen darauf ab, die Körperstabilität zu stärken und die Haltung zu verbessern. Sie können so angepasst werden, dass die Gelenke entlastet werden. Wählen Sie langsame und sanfte Übungen.

Zeit für Entspannung

Nehmen Sie sich Zeit für Ruhe und Entspannung. Ein warmes Bad oder eine Wärmetherapie wirken sich positiv auf die Gelenke aus und können Ihnen helfen, sich vor dem Schlafengehen zu beruhigen und leichter einzuschlafen.

Optimale Schlafumgebung

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Schlafzimmer kühl, dunkel und ruhig ist. Eine bequeme Matratze und bequeme Kissen sind ebenfalls wichtig. Eine Heizdecke entspannt die Gelenke und hilft beim Einschlafen.

Fazit: Mit Rheuma leben

Ein Leben mit der Erkrankung kann von Betroffenen sehr unterschiedlich empfunden werden, da es viele verschiedene Arten von Rheuma gibt und jeder Mensch individuell reagiert. Rheuma ist aber nicht das Ende eines erfüllten Lebens! Trotz der Erkrankung ist es möglich, eine gute Lebensqualität zu erhalten. Hier ist die Zusammenfassung der wichtigsten Tipps, die dabei helfen können:

  • Aktiv bleiben: Regelmäßige Bewegung hilft, die Gelenke zu stärken und den Schmerz zu reduzieren.
  • Entspannungstechniken: Yoga, Tai-Chi oder Meditation bauen den Stress ab und fördern die Entspannung. Das kann dazu beitragen, Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren.
  • Gesunde Ernährung: Sie kann dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren und die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Verarbeitete Lebensmittel sollten vermieden und eine Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und mageren Proteinen ist, bevorzugt werden.
  • Stress reduzieren: Stress verschlimmert die Symptome von Rheuma.
  • Barrierefreie Umgebung: Sie kann dazu beitragen, den Alltag zu erleichtern und den Druck auf die Gelenke zu reduzieren.

Hilfe aus der Apotheke

Bei Rheuma können eine Wärmflasche oder Badezusätze mit Arnika, Eukalyptus,

Lavendel oder Meersalz die Muskel- und Gelenkschmerzen lindern. Mobilitätskapseln mit Kombinationen aus verschiedenen Wirkstoffen wie Glucosamin, Chondroitin, Hyaluronsäure, Vitamin C und Vitamin D3 tragen dazu bei, den Gelenkknorpel zu stärken und die Regeneration von Gelenkgewebe zu unterstützen. Substanzen wie Glucosamin und Chondroitinsulfat unterstützen den Aufbau und die Funktion des Gelenkknorpels. Zudem sind einige Vitamine und Spurenelemente wichtig, um zur Erhaltung der Gelenkgesundheit beizutragen.

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